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HISTOIRE DE BRIENZ

Chers lecteurs,
quelques articles nont malheureusement pas pu tre traduit, dont celui-l. Vous le trouverez ci-joint en allemand.
Au besoin Google peut vous aider obtenir une ide du contexte.

 

Ur- und Frhgeschichte
Wann durchstreiften erstmals Menschen unsere Gegend? Wann und wo siedelten sich Bewohner erstmals an? Sprliche Einzelfunde, Orts-, Flur- und Gewssernamen sowie Sagen ergeben ein lckenhaftes Bild frhen Geschehens.

Aus der Jungsteinzeit (Neolithikum, um 5000 - 2000 v. Chr.) stammen die Steinkistengrber mit Hockerbe-stattung von Ursisbalm bei Niederried, eine steinerne Speerspitze und ein behauener Feuerstein, gefunden in Brienz, sowie ein Steinbeil, gefunden in Meiringen.
Broncezeit (um 2000 - 800 v. Chr.): Funde bei Meiringen (Broncedolch), Schattenhalb (Randaxt ab Alp Grindel, 2180 m..M.), Brienz (Dolch ab Khmad/Axalp, 1850 m..M.). Auf dem Bdeli (Gegend zwischen Thuner- und Brienzersee) lassen Funde eine broncezeitliche Siedlung vermuten.

Spteisenzeit (Latne, um 500 - 58 v. Chr.): Kelten (Gallier) siedeln sich zwischen Jura und Alpen an. Frauengrab mit Beigaben bei Niederried. Die Orts- und Flurnamen Brienz, Interlaken, Axalp, Gummi, Gummen, Frutt und andere sind keltischen Ursprungs.

Gallo-rmische Zeit (um 58 v. Chr. - 450 n. Chr.): Nach der Niederlage der Helvetier bei Bibracte bringen die Rmer lateinische Kultur und Sprache ins Gebiet der heutigen Schweiz. Mnzfunde am Hasliberg, auf dem Kirchet, in Meiringen und auf dem Bdeli. Grberfelder in Unterseen. Namen romanischen Ursprungs sind Tracht, Gampelli, Urseren, Urserli, Planalp, Rotschalp, Chseren, Gorgen, Gurgen, Furggelli und andere. Auch Ausdrcke wie Kse, Turner (Chessigalgen), Follen (Trichter), Gasteren (Schlaflager) zeigen, dass damalige Aelpler die Sprache der Rmer bernommen hatten.

Alemannische Zeit: Im 6. Jahrhundert besiedeln Alemannen die Nordschweiz. Im Verlauf des 7. Jahrhunderts dringen sie aaretalaufwrts vor und besiedeln etwa um 700 unsere Gegend. Ortsnamen auf -ingen wie Bnigen, Ebligen, Meiringen stammen aus frher Alemannenzeit, ebenso Husen (Oberhusen), whrend die -wil- und -wiler-Namen spter aufgekommen sind. Namen wie Schwanden, Schwendi, Rti, Ried und Brand berichten, wo die alemannischen Siedler dem Wald ihr Wohn- und Weidegebiet abgerungen haben. Funde: Grber mit Beigaben bei Matten und Wilderswil, Steinkistengrber ohne Beigaben in Goldswil und Ringgenberg. Brienz: nahe Kreuzung Alpgasse/Feldstrasse ein Grab mit Mann und Pferd (?), Runenstein am Axalpweg im Tnneli.

Unter den Freiherren von Brienz und Ringgenberg

Seit wann gibt es wohl Briens? Die keltische Wurzel des Ortsnamens (*brig = erhaben, erhht) lsst vermuten, dass die Gegend beim Burgstollen seit mehr als zwei Jahrtausenden so genannt wird.
Im 12. Jahrhundert tritt Brienz ins Licht der Geschichte. Es gehrt bis ins 15. Jahrhundert einer Freiherrschaft an, die sich zwischen Unterwalden und dem expandierenden Kloster Interlaken whrend dreieinhalb Jahrhunderten zu behaupten vermag.

Vermutlich um 1140 lassen die Edlen von Brienz auf dem Burgstollen - neben ihrem festen Sitz, der Burg - ein hlzernes Kirchlein in ein steinernes Gotteshaus umbauen.

1146: Egelolf von Opelingen schenkt dem Kloster Frienisberg zwei Eigengter zu Nugerol Champrey und Wavre (zwischen Bieler- und Neuenburgersee). Seinen Bruder und Mitbesitzer Diethelm entschdigt er mit seinen Besitzungen Raron und Brienz. Das ist die erste urkundliche Erwhnung von Brienz.

1197: Ritter Arnold von Brienz grndet das Lazariter Frauenkloster Seedorf/Uri und stattet es mit Gtern in Uri und im Hasli aus. Sein Wappenschild mit aufrechtem, silbernem Lwen ist im Landesmuseum in Zrich ausgestellt.

Um 1212 schenken die Edlen von Brienz dem Benediktinerkloster Engelberg den Kirchensatz von Brienz (Recht, die Priester einzusetzen und das Kirchengut zu verwalten und zu nutzen).

1219: Die Edlen Cuno von Brienz, sein Bruder Rudolf von Raron und dessen Sohn besttigen dem Abt Heinrich von Engelberg auf dem Kirchhof zu Visp und hernach den Kirchgenossen in der Kirche zu Brienz die Schenkung des Kirchensatzes.

1231: Cuno von Brienz erwirbt von Knig Heinrich VII. die Reichsvogtei ber Brienz und das umliegende Ufergebiet.

Um 1240 baut Cuno von Brienz beim Dorf Ringgenwil, an der Grenze zum Gebiet des um ll30 gegrndeten Augustinerklosters Interlaken, die Burg Ringgenberg und verlegt seine Residenz dorthin.
In einer Schenkungsurkunde, mit der Cuno, Vogt von Brienz, und sein Sohn Philipp dem Kloster Interlaken das Patronat ber die Kirche von Goldswil und Grundbesitz abtreten, wird als Zeuge ein Uolricus de Svandon (Schwanden) erwhnt.

1275: Philipp von Ringgenberg, Vogt zu Brienz, verkauft dem Sohn des Leutpriesters von Hasli (Meiringen) fr 72 Pfund ein Gut in Brienz, das einst dem Ritter Arnold von Brienz gehrt hatte, und die Alp Hinterburg. Unter den Zeugen wird ein Petrus de Hofstetten genannt.

1305: Ritter Conrad von Bach und dessen Brder Burchard und Ulrich von Hasli erwerben den Drittel einer Hofstatt in der Wies zu Brienz und einen Drittel der Planalp.

1306: Neun vom Freiherrn Peter von Thurn auf Planalp angesiedelte Walser aus dem Ltschental kaufen von Ritter Conrad von Bach, Burchard von Meiringen und dessen Bruder Ulrich Baumgarter um l65 Pfund Kapital und l8 Pfund jhrlichen Zins die Hofstatt Wisa (Wies) zu Brienz und den Berg Planalp als Erblehen.

1308: Bern erneuert sein Burgrecht von 1275 mit dem Land Hasli und nimmt darin auch den Freiherrn Johann von Ringgenberg mit seiner Herrschaft auf. Brienz steht erstmals unter bernischem Schirm.

1309: Papst Clemens V. verleibt den Kirchensatz von Brienz dem Kloster Engelberg mit allen Rechten und Einknften ein. Der Leutpriester von Brienz ist nun nicht mehr Kirchherr, sondern Vikar des Klosters.

1315: Morgartenkrieg Herzog Leopolds von Oesterreich gegen die Waldsttte. Unterwalden sucht Rcken-deckung und sichert dem Kloster Interlaken Frieden zu, solange die Klosterleute nicht gegen Unterwalden ziehen.
Im November fllt Graf Otto von Strassberg den Waldsttten ber Brienz und den Brnig in den Rcken.
Weil Interlakner Gotteshausleute mit dem Heere Strassbergs gezogen sind, fallen die Unterwaldner raubend und sengend bis nach Grindelwald, Iseltwald und Habkern ins Klostergebiet ein. Erst 1332/33 kann Bern ei-nen Friedensvertrag vermitteln, wobei Johannes von Ringgenberg und seine Shne als Zeugen wirken.
Dem Ringgenberger war es gelungen, sich und seine Herrschaft vom Streite fernzuhalten.

1334: Wernher Behein und seine Shne sowie weitere Bauern aus der Dorfmarch Brienz bergeben die Othmarschwendi (Schweiben) mit Willen des Freiherrn Johann und dessen Shnen Johann und Philipp einem Johann Jossi.
 

Wenn Sie die gesamte Chronik lesen wollen, dann knnen Sie diese H I E R downloaden.

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